Flatrates

Diese Flatrates braucht man für’s Smartphone

Der mobile Markt in Deutschland ist zwar überwacht, doch nicht reguliert. Für den Verbraucher ergeben sich dadurch Vor- und Nachteile. Lange Zeit wurden zum Beispiel insbesondere die hohen Roaming-Gebühren im Ausland scharf kritisiert. Letztlich waren die Netzbetreiber so unflexibel, dass mehrere Regierungen & Institutionen inzwischen Maßnahmen ergriffen haben, so dass die Gebühren zukünftig stark limitiert sind.

 

Der Hintergedanke dabei: Der Kunde soll keine böse Überraschung erleben müssen. Denn nicht selten erreichten Kunden aus dem Ausland Rechnungen in Höhe von mehreren tausend Euro. Plötzliche Sperrungen und Zahlungsschwierigkeiten waren die Folge.

Im Gegensatz dazu bieten die Netzbetreiber heute in Deutschland überwiegend Flatrates an. Wohl mit dem Argument, dass der Kunde vor bösen Überraschungen gesichert sein soll. Was ansich ein wenig paradox klingt, weil es bei Auslandskunden kaum Flatrates gibt, macht durchaus Sinn.

In Deutschland werden inzwischen fast ausschließlich Flatrates verkauft. Dabei kalkuliert der Anbieter genau, wie viele Minuten der durchschnittliche Kunde telefoniert, wie viele SMS er schreibt (und so weiter. Auf dieser Rechnung basierend, kann er Flatrates anbieten. Einzelne Ausreißer durch den Kunden werden dann durch die Masse subventioniert.

Doch genau das funktioniert beim Roaming nicht! Zu gering ist die Auslandskundschaft, so dass eine Roaming-Flatrate Sinn machen würde. Die monatlichen Gebühren dürfen dabei nicht unterschätzt werden, so dass im Ausland meist die Abrechnung pro Einheit günstiger ist.

Welche Flatrates man in Deutschland braucht

In Deutschland gibt es zurzeit im Wesentlichen 4 verschiedene Flatrates. Neben der SMS-Flatrate gibt es noch die Telefonflatrate, die Datenflatrate und die AllNet-Flat. Alle 4 verschiedenen Flatrates gibt es noch in verschiedenen Variationen (beschränkt auf ein bestimmtes Netz, usw…)

Verkäufer bieten dabei meist die AllNet-Flat ihres jeweiligen Netzbetreibers an, da diese mit meist 20-30 Euro monatlich günstig sein soll. Doch wer die Tarife vergleicht und sein Nutzungsverhalten kennt, kann häufig viel Geld sparen, in dem er einzelne Bausteine bucht.

Denn wer kaum im Netz surft, benötigt keine Highspeed-Datenflatrate. Wer kaum SMS schreibt, benötigt keine SMS-Flatrate. Die Netzbetreiber wissen dies und bieten daher auch einzelne Bausteine an. Und obwohl das Handy dann meist etwas teurer ist, so wird der Vertrag üb der die Laufzeit dann meist günstiger. Bei Minuten- und SMS-Preisen von unter 10 Cent lohnt sich vielfach noch nicht einmal eine Flatrate.

Zum Vergleich: Eine SMS-Flatrate für 5 Euro im Monat lohnt sich erst dann, wenn man mindestens 50 SMS pro Monat schreibt. Viele Gelegenheitsnutzer erreichen dies jedoch nicht und könnten so mit einem Volumentarif am meisten Geld sparen. Ähnlich sieht es mit der AllNet-Flatrate aus. Ob sich diese lohnt, kommt immer auf das eigene Nutzungsverhalten an. Es bringt einfach nichts, wenn man pauschal jedem Kunden „die AllNet-Flatrate“ empfiehlt. Ein Verkäufer, welcher so vorgeht, ist schlichtweg nicht seriös und ausschließlich an den Verkaufsprovisionen und den Umsatzboni interessiert.

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