Das sind die beliebtesten Handyanbieter in Deutschland

Die beliebtesten Handyanbieter in der Kurzfassung

Um mit seinem Smartphone auch wirklich etwas anfangen zu können, benötigt man einen Tarif von einem Handyanbieter. Dieser schickt einem eine SIM-Karte zu, die ins Handy eingelegt wird. Nach der eventuell erforderlichen Aktivierung zeigt das Gerät ein Netz an und man kann einen Anruf starten oder das mobile Internet einschalten und im Internet surfen. Klingt alles ganz einfach, doch man steht zumindest am Anfang vor der Qual der Wahl. Es gibt schließlich nicht nur einen Anbieter, sondern eine ganze Menge mehr. Um einen kleinen Überblick in den Dschungel der Provider zu geben, sind in den nachfolgenden Zeilen die beliebtesten Handyanbieter mit ein paar kurzen Worten aufgelistet.

 

Telekom Deutschland

Die Deutsche Telekom AG wurde in ihrer heute bekannten Form Anfang Januar 1995 im Zuge der zweiten Postreform gegründet. Das Unternehmen ist das größte Telekommunikationsunternehmen in ganz Europa und beherbergt rund 216.000 Mitarbeiter. Das Sortiment besteht aus den Bereichen Mobilfunk, Festnetz & Internet und TV. Tarife fürs Handy können sowohl mit als auch ohne Smartphone erworben werden. Ein Vorteil, wenn man bereits eines hat. Laut Website bietet man seinen Kunden eine überragende Netzqualität, die schnelle Datenverbindungen und eine sehr hohe Sprachqualität miteinander vereint. Netztests, die man als Sieger abgeschlossen hat, belegen dies. 2018 betrug der Umsatz ca. 75,7 Milliarden Euro.

 

Vodafone

Hinter Vodafone verbirgt sich ein deutsches Tochterunternehmen, das der Vodafone Group (einer britischen Mobilfunkgesellschaft) angehört. Der Sitz befindet sich in Düsseldorf, die Gründung erfolgte 1990. Der Konzern bezeichnet sich als innovatives Technologie- und Dienstleistungsunternehmen, das alles aus einer Hand anbietet. Darunter fällt neben DSL auch der Mobilfunk. Des Weiteren kümmert sich Vodafone um Privat- und Geschäftskunden und ist bei neuen Technologien immer vorne mit dabei. Als aktuelles Beispiel (2019) ist der Ausbau des 5G-Netzes zu nennen. In Sachen Mobilfunk kann man sich unter anderem zwischen Vertrag und Prepaid entscheiden.

 

o2

Auch o2 ist ein Telekommunikationsunternehmen, welches Mobilfunk- und Festnetzanschlüsse anbietet. Genauer gesagt handelt es sich aber nur um einen Markennamen, der von der Telefónica Germany vertrieben wird. Sie wiederum gehört der Telefónica Europe an, einer Telefónica-Tochtergesellschaft (spanisches Unternehmen). Gegründet wurde 1995, die Marke o2 erblickte 2002 das Licht der Welt. Ende 2005 hat die spanische Gesellschaft Telefónica o2 inklusive deren Töchter für satte 26 Milliarden Euro aufgekauft. Im nachfolgenden Jahr gab es die ersten eigenen DSL- und Festnetzangebote. Eine Besonderheit im Mobilfunkbereich war, dass die Marke Vorreiter bei Online-Verträgen war. Man konnte also seinen Mobilfunk-Vertrag komplett über das Internet abwickeln.

 

1&1

Nimmt man es genau, dann steckt hinter 1&1 ein Internetdienstanbieter. Das liegt daran, weil das Unternehmen seine Bekanntheit durch Webhosting- und DSL-Produkte erlangte. Die Sparten bestehen auch heute noch, sie wurden jedoch um den Mobilfunkbereich erweitert. Man kann somit nicht nur einen DSL-Vertrag, sondern auch einen Handytarif bei 1&1 abschließen. Der Konzern hat kein eigenes Netz, stattdessen setzt man auf die Betreiber Telefónica und D2-Vodafone. Entstanden ist die Marke 1988 in Montabaur, dort ist auch heute noch der Hauptsitz zu finden. Geleitet wird die Firma von Achim Weiß.

 

Klarmobil

Als die klarmobil GmbH am 20. September 2005 gegründet wurde, war das Team rund um Hartmut Hermann sehr klein. An Erfahrung mangelte es zumindest nicht, denn er war schon für Mobilcom tätig. Der Mobilfunk-Discounter ist in Hamburg zu Hause und möchte in erster Linie damit punkten, dass man die Netze der großen Betreiber nutzt (allerdings günstiger). Einen Einfluss darauf hat unter anderem der gewählte Tarif, sodass entweder im D1-Netz (Telekom), D2-Netz (Vodafone) oder bei o2 eingeloggt wird. Wie in der Branche üblich, umfasst das Sortiment Tarife mit und ohne Bindung. Es gibt zudem Endgeräte (Smartphones und Tablets) und viele werden die Marke aus dem Fernsehen kennen (Werbung). Übrigens: Klarmobil gehört zur Freenet Group und ist eine Tochtergesellschaft von Mobilcom-Debitel.

 

Congstar

Mit 4,5 Millionen Kunden (März 2019) ist die congstar GmbH ein sehr erfolgreicher Handyanbieter. Die Marke ist allerdings nicht eigenständig tätig, sondern es handelt sich um eine Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom. Aus diesem Grund ist es auch selbsterklärend, dass Kunden im D1-Netz unterwegs sind. Seit Juli 2007 umfasst das Portfolio Mobilfunk- und Internet-Tarife, seit 2016 kann man auch via LTE in die virtuelle Welt einsteigen. Da Allnet Flats sehr beliebt sind, hat auch congstar welche im Angebot (auf Wunsch auch mit Smartphone). Man muss sich somit keine Sorgen um zu viel geschriebene SMS oder so machen.

 

Blau

2005 entstand die Blau Mobilfunk GmbH. Das Unternehmen fokussierte sich auf Prepaid-Produkte und nutze das Netz von E-Plus. Es gab auch keine eigenen Filialen, stattdessen wurden die SIM-Karten bei Einzelhändlern und online vertrieben. Die eigenständige GmbH hatte bis zum 1. Juli 2015 Bestand, danach hat Telefónica Germany die Marke übernommen. Der weiß-hellblaue Auftritt von Blau ist unverkennbar, der Fokus auf den Mobilfunkbereich ist geblieben. Kunden können sich also für Handytarife entscheiden, die mit und ohne Laufzeit angeboten werden. Eine Auswahl an Smartphones gibt es natürlich auch, bei Bedarf kann man sich also direkt beides bestellen. Die Marke kann übrigens auch mehrere Auszeichnungen vorweisen.

 

Mobilcom-debitel

Hinter mobilcom-debitel steckt ein Telekommunikationsunternehmen, welches 2011 von der freenet AG (ein börsennotierter Anbieter) übernommen wurde. Somit gehört die Marke der Freenet Group an, zu der unter anderem auch Klarmobil gehört. Die Gründung an sich erfolgte 1991 von Gerhard Schmid, der Hauptsitz ist in Büdelsdorf zu finden. Außerdem ist es einer von zwei Providern in Deutschland, die netzunabhängig arbeiten. Ja nach Tarif befindet man sich also im Netz der Telekom (D1), von Vodafone (D2) oder im Telefónica-Netz. Wer es genau wissen möchte, der sollte im Vertrag seines Tarifs nachschauen. Das Sortiment befasst sich hauptsächlich mit Handytarifen (mit oder ohne Laufzeit) und passender Hardware. Besteht Interesse an TV, dann ist man hier aber ebenfalls richtig.

Darauf kommt es in erster Linie bei der Auswahl an

Muss ein Mobilfunkprovider her, dann sollte man sich vorrangig auf die Netzabdeckung konzentrieren und nicht auf die Angebote. Schließlich bringt einem der günstigste Tarif nichts, wenn am Wohnort der Empfang miserabel ist. Erst wenn dieser Punkt abgehakt ist, geht es auf die Suche nach dem passenden Angebot. Um jedoch nicht alles von Hand recherchieren zu müssen, ist der Einsatz eines Vergleichsrechners Pflicht. Er spart Zeit und Nerven.

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