Diese Android- und iOS-Geräte haben bald keinen WhatsApp-Support mehr!

Auch 2019 ist WhatsApp beliebt und wird für die Kommunikation mit Familie und Freunden verwendet. Nun hat der Chat-Dienst mitgeteilt, dass der Support des Messengers mit Februar 2020 auf einigen Smartphones eingestellt wird. Ausschlaggebend ist das installierte Betriebssystem, das im Android-Lager mindestens die Versionsnummer 4.0.3 aufweisen muss. Beim iPhone ist iOS 9 oder neuer erforderlich. Ist ein älteres OS drauf, dann gibt es zukünftig keinen Support mehr.

Die Funktionalität ist trotzdem gewährleistet

WhatsApp sagt, dass die Nutzung des Messengers trotzdem noch möglich ist. Einschränkungen gibt es aber trotzdem, sodass zum Beispiel keine Verifizierung eines bestehendes Accounts mehr möglich ist. Auch kann kein neues Konto mehr erstellt werden. Ganz anders sieht es auf Windows Phones aus, dort wird WhatsApp im wahrsten Sinne des Wortes zum 31. Dezember 2019 abgeschaltet. Dieser Schritt überrascht jedoch nicht, denn Microsoft selbst hat die Arbeiten am gescheiteren OS eingestellt.

Betrifft die Mehrheit nicht

Die meisten Android- und iOS-Nutzer betrifft das Support-Ende nicht. Das liegt daran, weil es sich um vergleichsweise alte Betriebssystemversionen handelt, die nur mehr sporadisch im Umlauf zu finden. Sollte es doch der Fall sein, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder installiert man eine neuere OS-Version (sofern verfügbar), oder man steigt auf ein moderneres Smartphone um. Letzteres ist generell zu empfehlen, da Sicherheitslücken bei älteren Betriebssystemen in der Regel nicht mehr geschlossen werden. Außerdem ist die Auswahl an Handys heutzutage so groß, dass ein Neukauf kein großes Loch in die Haushaltskasse schlägt. Und wer noch mehr sparen will, der kann auch zu einem gebrauchten Modell greifen.

Ausschlaggebend sind dabei immer die Anforderungen. Wer zum Beispiel ein modernes Design und eine „vernünftige“ Hardware haben will, der kann zum Samsung Galaxy A40 greifen. Es wurde erst 2019 auf den Markt gebracht und ist mittlerweile für 189 Euro erhältlich (die unverbindliche Preisempfehlung lag bei 249 Euro). Mit einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis punktet auch das Motorola Moto G7. Zwar löst es nur in HD auf, doch mit rund 165 Euro Kaufpreis meistert das Smartphone den Alltag ohne Probleme. Möchte man noch weniger ausgeben, dann kann das Nokia 3.1 empfohlen werden. Es ist ein solider Einsteiger und ein Bestseller bei den Modellen für unter 100 Euro.

Warum macht WhatsApp das?

Die Einstellung des Supports für manche Android- und iOS-Geräte ist ganz einfach auf die Entwicklung zurückzuführen. Jedes Jahr bringen Google und Apple (die führenden Hersteller unter den mobilen Betriebssystemen) eine neue Version von Android beziehungsweise iOS heraus, sodass ältere Ausgaben immer weiter nach hinten rutschen. Irgendwann fallen diese so weit zurück, dass nicht mehr daran gearbeitet wird und keine Updates mehr erfolgen. Das heißt, die Versionen werden unsicher und entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand.

WhatsApp und andere Messenger würden zwar mithilfe von Anpassungen weiter darauf laufen, doch die Arbeiten lohnen sich nicht mehr. Viele sind nämlich bereits umgestiegen und verwenden eine neuere OS-Version. Dazu kommt, dass aufgrund des Alters eventuell nicht alle Funktionen implementiert werden können. Und wenn, dann sind Komplikationen nicht ausgeschlossen.

Der Chat-Dienst stellt den Support also nicht aufgrund einer schlechten Laune ein, sondern diese Tatsache ist der Technikentwicklung (insbesondere bei den Smartphones und dessen Betriebssystemen) geschuldet.

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